EP-HC-68°-Winkelgetriebe – 30 PS, 68°-Wellenwinkel, 1:1-Übersetzung Zapfwellenantrieb
★ Nicht 90°. Bewusst 68° – Das Winkelgetriebe für Anbaugeräte, bei denen die Standard-Rechtwinkelgeometrie nicht passt.
Der EP-68° löst ein Problem, dem jeder Konstrukteur und Wartungsingenieur von Landmaschinen früher oder später begegnet: Das standardmäßige 90°-Winkel-Zapfwellengetriebe erzeugt eine Geometrie, die für bestimmte Maschinenkonfigurationen schlichtweg nicht funktioniert. 68° SchachtschnittwinkelMit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 und einer Leistung von 30 PS lenkt dieses Getriebe den Zapfwellenantrieb über einen präzisen, nicht orthogonalen Winkel um – wodurch gleiche Eingangs- und Ausgangsdrehzahlen beibehalten und gleichzeitig die für Anbaugeräte mit geneigtem Rahmen, schräge Förderbandantriebe, steil geneigte Mähwerke und landwirtschaftliche Maschinen mit kompakter Heckzugangsgeometrie erforderliche Wellenausrichtung erreicht wird. 13,2 kg Das Gerät ist in einem Gehäuse aus Sphäroguss GGG50 untergebracht und so kompakt, dass es sich ohne strukturelle Kompromisse in die Konstruktion integrieren lässt. Korea Ever-Power liefert den EP-68° an spezialisierte Landmaschinenhersteller und Agrartechnikbetriebe in Südkorea, Japan und der gesamten Asien-Pazifik-Region.
Was ist EP-68° – und warum gibt es die Spezifikation 68°?

EP-68° · 30 PS · Übersetzung 1:1 · 68° Wellenwinkel · 13,2 kg
Die meisten Landwirtschaftsingenieure und Gerätetechniker arbeiten ausschließlich mit 90°-Winkel-Kegelradgetrieben. Die 90°-Geometrie ist universell einsetzbar, da sie die mathematisch exakte Lösung für die Umlenkung einer horizontalen Zapfwelle auf eine vertikale Antriebswelle eines Anbaugeräts darstellt – und für die allermeisten Rotationsmäher, Bodenfräsen und Pumpen funktioniert sie einwandfrei. 90° ist jedoch nicht der einzig zulässige Wellenkreuzungswinkel im Maschinenbau. Er ist lediglich der Standard.
Es gibt eine Klasse von Landmaschinen, bei denen ein 90°-Winkel praktische Probleme verursacht, die sich nicht ohne Beeinträchtigung der Maschinenfunktion lösen lassen. Nehmen wir beispielsweise ein Mähwerk, das in geneigtem Gelände stehen muss, um dem Gefälle zu folgen und das Schnittgut von den Traktorrädern wegzuleiten. Die Antriebswelle des Mähwerks verläuft nicht vertikal, sondern ist um 15–25° geneigt. Die Zapfwelle verläuft in einem festen horizontalen Winkel. Der Winkel zwischen beiden beträgt nicht 90°, sondern liegt je nach Neigung des Mähwerks zwischen 65° und 80°. Ein hier eingebautes 90°-Getriebe erfordert zusätzliche Kreuzgelenkadapter und Wellenverlängerungen, die die Masse erhöhen, den Betriebswinkel der Zapfwelle vergrößern und Vibrationen verursachen. Das EP-68° ist die direkte Lösung: ein Getriebe, dessen Gehäusegeometrie die Abtriebswelle in einem Winkel von 68° zur Antriebswelle positioniert und somit die geometrische Anforderung ohne Adapter erfüllt.
Der Winkel von 68° ist nicht willkürlich. Er beschreibt ein spezifisches geometrisches Verhältnis, das in verschiedenen Kategorien landwirtschaftlicher Gerätekonstruktionen wiederkehrt. Die technische Zeichnung im Originaldatenblatt zeigt den Winkel von 68° zwischen den Mittellinien der Eingangs- und Ausgangswelle explizit markiert – dies ist eine gefertigte und geprüfte Spezifikation, keine Annäherung. Das Kegelradpaar (19/19 Zähne, M4.23) ist speziell für diesen Schnittwinkel gefertigt und geläppt; Zahneingriffsbild, Lagervorspannung und Gehäusegeometrie sind alle auf 68° ausgelegt und wurden nicht von einer 90°-Konstruktion umgerüstet.
Wichtigster Unterschied zu EP-AG135: Der EP-AG135 verwendet ebenfalls einen nicht standardmäßigen Wellenwinkel – allerdings 45° – für den Einsatz als Düngerstreuer mit zwei Ausgängen. Der EP-68° ist ein Gerät mit einem Ausgang und einem anderen Winkel, das andere geometrische Anforderungen erfüllt. Benötigen Sie eine Anordnung mit zwei Ausgängen im 45°-Winkel, lesen Sie bitte die Seite zum EP-AG135. Ist hingegen ein einzelner Ausgang mit einem Winkel von ca. 68° zum Eingang erforderlich, ist der EP-68° die richtige Wahl.
Technische Spezifikationen
Alle Parameter wurden werkseitig anhand des offiziellen Produktdatenblatts EP-68° verifiziert. Die symmetrische Zähnezahl von 19/19 bestätigt das Übersetzungsverhältnis von 1:1 – jede Umdrehung des Eingangs erzeugt genau eine Umdrehung des Ausgangs. Der Modulwert von 4,23 ist nicht standardmäßig, was darauf hindeutet, dass diese Zahnräder speziell für diese Getriebekonstruktion gefertigt und nicht von einem Standard-Zahnradsatz übernommen wurden. Die Kegelverzahnungsgeometrie am 68°-Wellenkreuzungspunkt erfordert im Vergleich zum entsprechenden 90°-Zahnradpaar eine andere Berechnung des Eingriffswinkels und des Spiralwinkels – daher ist der Modulwert nicht standardmäßig. 
| Parameter | Wert | Technische Hinweise |
|---|---|---|
| Modell | EP-68° | Sonderanwendungsserie – Kegelradantrieb (nicht rechtwinklig) |
| Wellenschnittwinkel | 68° | Gemessen zwischen den Mittellinien der Eingangs- und Ausgangswelle – nicht 90° |
| Geschwindigkeitsverhältnis | 1 : 1 | Gleiche Geschwindigkeit – nur Winkeländerung, keine Geschwindigkeitsreduzierung oder -erhöhung |
| Zähnezahl | 19 / 19 | Symmetrisch – bestätigt ein Übersetzungsverhältnis von 1:1; gleichmäßige Lastverteilung zwischen beiden Zahnrädern |
| Zahnradmodul | 4.23 | Nicht standardmäßig – speziell berechnet für 68°-Fasengeometrie |
| Nennleistung | 30 PS | ≈ 22,4 kW Dauernennleistung |
| Nenneingangsgeschwindigkeit | 540 U/min | Standard-Zapfwellendrehzahl für Landwirtschaftstraktoren |
| Eingangswelle | Optische Achse (einfach rund) | Verbindung zur Zapfwellenantriebswelle über Gleitkupplung |
| Abtriebswelle | Spline | Standard-Spline-Ausgang zur Implementierung des Antriebs |
| Gehäusematerial | Sphäroguss (GGG50) | Hohe Zähigkeit, Schwingungsdämpfung, Dimensionsstabilität |
| Nettogewicht | 13,2 kg | Gehäuseabmessungen ca. 216,5 × 108,5 mm (aus der technischen Zeichnung) |

Die technische Zeichnung aus dem Originaldatenblatt verdeutlicht die 68°-Spezifikation: Der Winkel zwischen den Mittellinien der Eingangs- und Ausgangswelle ist direkt in der Zeichnung markiert, und die Gehäusegeometrie ist auf diese Vorgabe ausgelegt. Aus den Zeichnungsabmessungen – 216,5 mm Gehäusebreite, 108,5 mm Einbautiefe – geht hervor, dass der EP-68° für seine 30 PS Leistung ein kompaktes Gerät ist. Dies spiegelt das relativ kleine 19-Zahn-Getriebe (M4,23) mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 wider, bei dem keine Drehmomentverstärkung stattfindet und die Belastung der Zahnräder symmetrisch auf beide Wellen verteilt ist.
Der nicht standardmäßige Modulwert von 4,23 ergibt sich aus der Berechnung der optimalen Zahngeometrie für den Kegelwinkel von 68°. Bei Standard-Kegelradgetrieben mit 90° beträgt die Summe der Teilkegelwinkel 90°. Bei 68° beträgt die Summe der Teilkegelwinkel 68°, und die Rückkegelabstände, Fußwinkel und Zahnbreiten werden entsprechend neu berechnet. Die sich aus dieser Neuberechnung ergebende Zahngeometrie führt zu einem Modul von 4,23 – nicht 4,0 oder 4,5 (Standardwerte), sondern 4,23 als exakter berechneter Wert für diesen spezifischen Winkel. Dies zeigt, dass das EP-68° eine speziell entwickelte Einheit und keine Anpassung eines Standard-90°-Getriebegehäuses ist.
Das Geometrieproblem, das der EP-68° löst
Um zu verstehen, warum es ein 68°-Getriebe gibt, hilft es, sich die drei geometrischen Szenarien vorzustellen, in denen ein standardmäßiger 90°-Winkelantrieb Probleme verursacht, die nicht durch die Anpassung anderer Antriebskomponenten behoben werden können:
Szenario 1 – Schräges Arbeitsgestell
Viele Mähwerke, Förderbänder und Ladeplattformen sind mit einem gezielten Neigungswinkel von 15–25° nach vorn oder hinten konstruiert, um den Gutfluss zu lenken, die Bodenanpassung zu verbessern oder den optimalen Messeraufstandswinkel zur Schnittfläche zu erreichen. Bei horizontaler Ausrichtung der Zapfwelle und geneigter Antriebswelle des Anbaugeräts beträgt der Winkel zwischen ihnen (90° − Neigungswinkel), typischerweise 65–75°. Das EP-68°-System entspricht dieser Geometrie exakt und vermeidet so die bei einer 90°-Einheit erforderlichen Kompromisse beim Wellenwinkel und den Kreuzgelenkadapter.
Szenario 2 – Kompakte Heckmontage
Bei Kompakttraktoren mit kurzem hinteren Überhang und geringer Bodenfreiheit bei der Dreipunktaufhängung ist der Höhenunterschied zwischen der Zapfwellenmitte und der Anbaufläche oft nicht ausreichend, damit die 90°-Getriebeausgangswelle die unteren Hubarme und Stabilisierungsketten nicht berührt. Ein Winkel von 68° reduziert den erforderlichen Höhenunterschied um den Kosinus der Winkeldifferenz (cos 22° ≈ 0,93) und schafft so ca. 71 TP6T mehr Freiraum – absolut gesehen ein geringer Wert, aber entscheidend bei beengten Platzverhältnissen, wo der Spielraum ohnehin minimal ist.
Szenario 3 – Schräger Antriebswellenverlauf
Bei manchen Anbaugeräten – insbesondere seitlich oder versetzt montierten – verläuft der direkteste mechanische Pfad zwischen Zapfwellenausgang und Antriebseingang nicht senkrecht. Um ein 90°-Getriebe in einen schrägen Pfad zu zwingen, sind zwei Kardangelenke, eine Zwischenwelle und eine sorgfältige Auswuchtung der Gelenkwinkel erforderlich, um die Drehzahlschwankungen zu vermeiden, die Vibrationen und Lagerverschleiß verursachen. Ein einzelnes EP-68°-Getriebe, das am natürlichen Schnittpunkt des schrägen Pfades platziert wird, macht die Zwischenwelle überflüssig und reduziert so die Anzahl der Bauteile, das Gewicht und die Montagekomplexität.
Wann 90° tatsächlich besser funktioniert: Das EP-68°-Getriebe ist kein universeller Ersatz für Standard-Winkelgetriebe. Für Rotationsmäher mit vertikalen Messerwellen, Standard-Fräsen und Pumpen auf flach montierten horizontalen Rahmen ist die 90°-Geometrie korrekt, und die Standardgetriebe der HC-Serie für Mäher und Fräsen entsprechen den richtigen Spezifikationen. Das EP-68°-Getriebe ist die Lösung für ein spezifisches geometrisches Problem – verwenden Sie es nicht, wenn ein 90°-Getriebe passt und einwandfrei funktioniert.
Drei Winkel im Vergleich – EP-68°, Standard 90° und EP-AG135 (45°)
Korea Ever-Power bietet drei verschiedene Wellenwinkelkonfigurationen im Bereich der Spezialgetriebe an. Das Verständnis dafür, wie jeder Winkel auf unterschiedliche mechanische Anforderungen wirkt, hilft dabei, die richtige Spezifikation für die jeweilige Installation zu ermitteln.
| Faktor | EP-68° (dieses Produkt) | Standard 90°-Serie (EP-RC31 usw.) | EP-AG135 (45°) |
|---|---|---|---|
| Wellenwinkel | 68° | 90° (rechter Winkel) | 45° |
| Ausgabeanzahl | Einzelausgang | Einzelausgang | Doppelausgang (links + rechts) |
| Geschwindigkeitsverhältnis | Nur 1:1 | Mehrere Übersetzungsverhältnisse (1:1,47 bis 1:3) | Nur 1:1 |
| Nennleistung | 30 PS | 20–80 PS (modellabhängig) | 50 PS |
| Primärer Anwendungsfall | Schrägrahmen-, Kompaktbauweise- und Schrägweggeräte | Standardmäßige Rotationsmäher, Bodenfräsen, Pumpen auf Flachrahmen | Doppelscheiben-Düngerstreuer, die einen symmetrischen Links-/Rechtsantrieb benötigen |
| Nettogewicht | 13,2 kg | 14,5–37 kg | 16,5 kg |
| Zahnradmodul | 4.23 (kundenspezifisch für 68°) | 3,0–7,5 (Standardreihe) | 6.0 (Standard) |
Falls Ihre Anwendung einen symmetrischen Doppelantrieb mit 45° Abtrieb erfordert – wie beispielsweise ein Doppelscheiben-Düngerstreuer oder ein Doppelrotormäher – siehe EP-AG135 Produktseite. Falls Ihre Anwendung einen einzelnen Abtrieb mit einem nicht rechtwinkligen Winkel für geneigte oder schräge Geometrien erfordert, ist das Modell EP-68° das richtige. Wenden Sie sich mit den Anforderungen an den Wellenwinkel Ihrer Anwendung an Korea Ever-Power, falls dieser von 68° und 45° abweicht – wir bieten Beratung zu kundenspezifischen Kegelradgetrieben für größere Stückzahlen an.
Konstruktions- und Materialqualität
Speziell entwickeltes Kegelradpaar
Das Kegelradpaar mit 19/19 Zähnen wurde speziell für den 68°-Schnittwinkel konstruiert und gefertigt. Die Teilkegelwinkel, Fußwinkel und die Geometrie des Stirnkegels wurden für diesen Winkel berechnet – das Zahneingriffsbild wurde unter Last bei 68° überprüft und nicht von einem äquivalenten 90°-Winkel abgeleitet. Es handelt sich nicht um einen Standard-Zahnradsatz, der in ein Sondergehäuse eingepresst wurde, sondern um ein kundenspezifisch berechnetes und nach dieser Spezifikation gefertigtes Zahnradpaar.
Aufgekohlt und gehärtet auf HRC 58–62
Beide Kegelräder sind einsatzgehärtet (0,8–1,2 mm Einsatzhärtungstiefe) und anschließend auf HRC 58–62 gehärtet, entsprechend der Spezifikation der gesamten HC-Gusseisenreihe. Bei einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 übertragen beide Wellen das gleiche Drehmoment, wodurch die Kontaktspannungen an beiden Zahnflanken gleich sind. Die symmetrische Härtung ist hier wichtig, da sich die Kontaktgeometrie im Laufe der Zeit verändern kann, ohne dass sich ein Zahnrad schneller abnutzt als das andere.
GGG50 Gehäuse aus Sphäroguss
Die Gehäusegeometrie ist asymmetrisch – dies ist notwendig, da die beiden Wellenbohrungen nicht senkrecht zueinander stehen. Um diese asymmetrische Geometrie in einem Werkstoff zu erreichen, der unter den durch den schrägen Zahneingriff hervorgerufenen Biegemomenten formstabil bleibt, ist ein Material mit kontrollierter Elastizität erforderlich. Sphäroguss GGG50 mit seinem definierten Elastizitätsmodul und seiner Streckgrenze bietet diese Stabilität. Ein gefertigtes Stahlgehäuse oder ein Aluminiumgussgehäuse würden eine deutlich größere Wandstärke erfordern, um unter Last die gleiche Formstabilität zu erreichen.
Einstellung der asymmetrischen Lagervorspannung
Bei einem 90°-Kegelradgetriebe sind die axialen Schubkräfte auf die beiden Wellen gleich groß und wirken senkrecht zueinander. Bei einem 68°-Kegelradgetriebe unterscheiden sich die Schubkraftkomponenten aufgrund der asymmetrischen Teilkegelgeometrie. Die Lagervorspannungseinstellungen des EP-68° sind speziell auf diese Lastverteilung abgestimmt – und nicht vom entsprechenden 90°-Getriebe übernommen. Daher verfügt das EP-68° über eine eigene Spezifikation im Produktdatenblatt und teilt sich nicht das Gehäuse mit einem Standardmodell mit 90°-Kegelrad.
Ausrichtung der Öleinfüllöffnung
Da das Gehäuse des EP-68° asymmetrisch ist und je nach Winkel des Anbaugeräterahmens in nicht standardmäßigen Ausrichtungen zur Schwerkraft montiert werden kann, sind die Positionen der Öleinfüll- und Ablassschraube so ausgelegt, dass eine ausreichende Ölversorgung beider Zahnflanken in verschiedenen Einbaulagen gewährleistet ist. Vor der ersten Inbetriebnahme prüfen Sie, ob die Öleinfüllöffnung so positioniert ist, dass der Ölstand im Eingriffsbereich der Zahnräder konstant bleibt. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Korea Ever-Power, um spezifische Hinweise zur Einbaulage für Ihre Anwendung zu erhalten.
100% Lasttest bei einem Betriebswinkel von 68°
Jede EP-68°-Einheit wird vor dem Versand unter voller Nennlast von 30 PS und mit einem Gehäuse im Betriebswinkel von 68° geprüft. Dadurch wird sichergestellt, dass das Tragbild unter Last im tatsächlichen Einbauwinkel – und nicht in der horizontalen Neutralstellung, die für einen einfacheren Test verwendet werden könnte – stabil ist. Vor dem Verpacken werden außerdem Getriebegeräusche, Lagertemperatur und Dichtheit der Öldichtung geprüft.
Anwendungsszenarien – Wo der 68°-Winkel ein reales Problem löst
🌾 Schrägmähwerksantriebe — Koreanischer Obstbau und Hanganbau
In den terrassenförmig angelegten Obstplantagen der hügeligen Apfel- und Birnenanbaugebiete Nord-Gyeongsang, Chungbuk und Gangwon werden häufig front- oder seitlich montierte Mähwerke eingesetzt, die dem Hang folgen und das Schnittgut von der unteren Terrasse wegführen. Diese Mähwerke arbeiten mit einem Neigungswinkel von ca. 15–25° zur Horizontalen, wodurch die Antriebswelle des Messers einen Winkel von ca. 65–75° zur horizontalen Zapfwelle bildet. Für diese Anlagen wird der EP-68°-Adapter von koreanischen Landmaschinenherstellern empfohlen, die den 90°-Adapter aufgrund des zusätzlichen Zapfwellenwinkels und der Vibrationen durch die steilen Winkel der Doppelgelenkwellen im beengten Raum zwischen den Terrassenwänden verworfen haben.
🏭 Kundenspezifische Geräteentwicklung – Werkstätten für landwirtschaftliche Erstausrüster
In den südkoreanischen Industriegebieten Gyeongnam und Gyeongbuk sowie in den japanischen Landmaschinenzentren Saitama und Shizuoka fertigen Werkstätten für Sonderanfertigungen gelegentlich Anbaugeräte in Einzel- oder Kleinserien, die auf spezifische Kundenanforderungen zugeschnitten sind, bei denen die Standardgeometrie von 90° nicht realisierbar ist. Das EP-68° ist eine Standardlösung für diese Werkstätten – sofort lieferbar, ohne die Wartezeit und die Kosten eines komplett individuell gefertigten Getriebegehäuses. Wenn ein Kunde ein Geometrieproblem mit einem Wellenwinkel von ca. 68° hat, wird das EP-68° anstelle einer komplett neuen Sonderanfertigung eingesetzt.
🌿 Schrägförderanlagen & Materialtransport – Nachernteverarbeitung
In den Nachernteverarbeitungsanlagen der koreanischen Knoblauch- und Zwiebelanbaugebiete (Süd-Chungcheong, Süd-Jeolla), der thailändischen Maniokverarbeitungsgebiete und der vietnamesischen Kaffeekirschenverarbeitung werden für kurze, geneigte Förderbänder und Bandförderer häufig Zapfwellen- oder motorgekoppelte Getriebe benötigt, die nicht rechtwinklig zur Förderbandneigung angeordnet sind. Das EP-68° wird in diesem Kontext nicht als Antrieb für landwirtschaftliche Feldgeräte, sondern als industrielle Antriebskomponente in einer landwirtschaftlichen Verarbeitungsumgebung eingesetzt – wo seine kompakten Abmessungen von 13,2 kg und seine Leistung von 30 PS ideal für die Verarbeitungsanlagen kleiner landwirtschaftlicher Betriebe geeignet sind.
❄️ Schneeräumungsanlagen — Koreanische Berglandwirtschaft & ländliche Straßen
In den koreanischen Bergregionen Gangwon und Gyeongbuk werden häufig rotierende Schneefräsen eingesetzt, deren Auswurfkanal in einem Winkel von weniger als 90° zur Rotorwelle geneigt ist. Der Auswurfkanal ist um etwa 60–70° nach vorne und oben gerichtet, um Schnee über Straßenböschungen statt geradeaus zu räumen. Bei einigen Konstruktionen steuert ein Getriebe am Drehpunkt des Auswurfkanals den Drehwinkel, wobei der Antriebseingang vom Geräterahmen in einem nicht rechtwinkligen Winkel angreift. Das Getriebe EP-68° wird in dieser Anwendung von einigen koreanischen Herstellern kompakter Schneeräumgeräte für den Auswurfkanal-Drehantrieb verwendet, wenn die Geometrie einen Wellenübergang von 68° erfordert.

Installationshinweise – Arbeiten mit einem nicht standardmäßigen Winkel
Der Einbau des EP-68°-Getriebes erfordert eine sorgfältigere geometrische Planung als bei einem Standard-90°-Getriebe, da der Winkel zwischen Eingangs- und Ausgangswelle vor der Bestellung mit der tatsächlichen Einbaugeometrie abgeglichen werden muss. Hier die wichtigsten Schritte:
Schritt 1.Messen Sie den tatsächlichen Wellenwinkel Prüfen Sie bei Ihrer Installation mithilfe eines Winkelmessers oder eines digitalen Winkelmessgeräts, ob dieser Winkel an den Mittellinien der Ein- und Ausgangswelle in der montierten Position liegt. Stellen Sie sicher, dass dieser Winkel vor der Bestellung innerhalb von ±2° von 68° liegt.
Schritt 2.Bestätigen Sie die Eingangskopplung der optischen Achse. — Der EP-68° verwendet eine glatte, runde Eingangswelle (optische Achse). Stellen Sie sicher, dass Ihre Zapfwellen-Antriebswelle oder Eingangskupplung für eine glatte Bohrungsverbindung mit diesem Wellendurchmesser ausgelegt ist. Die Kupplungsabmessungen sind auf Anfrage bei Korea Ever-Power erhältlich.
Schritt 3.Planen Sie die Ausrichtung der Öleinfüllöffnung Da das Getriebe möglicherweise mit geneigtem Gehäuse eingebaut wird, ermitteln Sie in Ihrer spezifischen Einbauposition, welcher Anschluss zum Einfüllen/Nivellieren und welcher zum Ablassen dient. Füllen Sie das Getriebe vor der ersten Inbetriebnahme bis zum Niveauanschluss.
Schritt 4.Rechtwinkligkeit der Montagefläche prüfen — Die Montagefläche des Gehäuses muss auf einer ebenen, rechtwinkligen Fläche aufliegen, um zu verhindern, dass das asymmetrische Gehäuse verdreht wird und sich dadurch der tatsächliche Wellenschnittwinkel unter Betriebsbelastung ändert.
Schritt 5.Kurz unter geringer Last laufen lassen. Vor dem Betrieb unter Volllast. Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche – eine korrekt installierte EP-68° sollte bei korrektem Ölstand leise sein. Schleif- oder klopfende Geräusche deuten entweder auf einen falschen Ölstand, ein Problem mit der Wellenkupplung oder einen Fehler im Installationswinkel hin.
Falls der von Ihnen benötigte Winkel von 68° abweicht: Bitte kontaktieren Sie Korea Ever-Power vor Ihrer Bestellung. Wir bieten technische Beratung für kundenspezifische Kegelradgetriebe mit Wellenwinkel für OEM-Serien. Die Fertigung von Einzelanfertigungen in kleinen Stückzahlen ist wirtschaftlich nicht rentabel. Liegt Ihre Geometrie jedoch innerhalb von ±5° von 68°, kann das EP-68°-Getriebe häufig mit geringfügigen Anpassungen der Montagescheiben verwendet werden. Unser technisches Team berät Sie gern.

Warum spezialisierte Gerätehersteller Korea Ever-Power wählen

CNC-Wälzfräsen von Kegelrädern – Möglichkeit zur Bearbeitung kundenspezifischer Zahnwinkelgeometrien
Die Herstellung eines Kegelradgetriebes mit einem nicht standardmäßigen Wellenwinkel erfordert sowohl die Fähigkeit zur Zahnradberechnung als auch CNC-Wälzfräsmaschinen, die die daraus resultierende nicht standardmäßige Zahngeometrie ausführen können. Korea Ever-Power Agricultural Machinery Co., Ltd.Die 19-jährige Produktionsgeschichte des Unternehmens umfasst auch die Fertigung von Sonderkegelrädern für diverse Spezialanwendungen der HC-Serie – nicht nur für die standardmäßigen 90°-Einheiten, die den Großteil des Katalogs ausmachen. Dieselben CNC-Wälzfräsmaschinen und Werkzeuge zur Berechnung der Zahngeometrie, die für die großmoduligen Zahnräder des EP-40002 und die 45°-Doppelausgangskonstruktion des EP-AG135 verwendet werden, kommen auch bei der Herstellung des kundenspezifischen M4.23-Zahnradsatzes des EP-68° zum Einsatz.
Für spezialisierte Geräteingenieure in Südkorea und Japan, die gelegentlich auf Geometrieprobleme stoßen, die Sonderwinkellösungen erfordern, bietet Korea Ever-Power Zugriff auf Lagerlösungen (EP-68° und EP-AG135) sowie technische Beratung für kundenspezifische Großbestellungen – ohne die 12–16 Wochen Lieferzeit einer komplett maßgefertigten europäischen Getriebebestellung. Die Lieferzeiten für Lagerkonfigurationen betragen 3–7 Tage ab Lager im Vergleich zur Dauer einer Sonderanfertigung.
Verwandte Produkte und Winkelantriebskomponenten

Was Kunden über den EP-68° sagen
Häufig gestellte Fragen — EP-68°
Zusätzliche Informationen
| Editor | Cxm |
|---|







